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Technologie von 2D-/3D-Profilsensoren weCat3D

2D-/3D-​Profilsensoren ver­mes­sen Ob­jek­te wie Schweiß­näh­te oder Kle­be­rau­pen, über­neh­men die ex­ak­te Po­si­ti­ons­steue­rung von Ro­bo­tern und kon­trol­lie­ren Rund­heit oder Spalt­ma­ße mit­tels La­ser­tri­an­gu­la­ti­on. Die Sen­so­ren sind kom­pa­ti­bel mit der uni­Vi­si­on Soft­ware sowie durch of­fe­ne Schnitt­stel­len ge­eig­net für Dritt­soft­ware.

Was ist ein 2D-/3D-​Profilsensor?

Die 2D-/3D-​Profilsensoren der weCat3D-​Serie er­mög­li­chen die schnel­le und hoch­prä­zi­se Ver­mes­sung von Kon­tu­ren und Ober­flä­chen in un­ter­schied­li­chen An­wen­dungs­be­rei­chen, wie der Qua­li­täts­si­che­rung, der In­spek­ti­on oder der Ro­bo­ter­füh­rung in der in­dus­tri­el­len Fer­ti­gung. Die Sen­so­ren eig­nen sich für An­wen­dun­gen, die eine sehr hohe Ge­nau­ig­keit und eine kon­stan­te Ge­schwin­dig­keit er­for­dern. Die 2D-/3D-​Profilsensoren von wenglor nut­zen das Prin­zip der La­ser­tri­an­gu­la­ti­on, um de­tail­lier­te 2D-​Höhenprofile und 3D-​Punktewolken zu er­zeu­gen.

Wie funk­tio­nie­ren 2D-/3D-​Profilsensoren?

2D-/3D-​Profilsensoren ar­bei­ten nach dem Prin­zip der La­ser­tri­an­gu­la­ti­on. Bei die­sem Ver­fah­ren pro­ji­ziert der Sen­sor eine La­ser­li­nie auf das Mess­ob­jekt. Die Re­fle­xi­on des La­ser­strahls trifft in einem be­stimm­ten Win­kel, dem Tri­an­gu­la­ti­ons­win­kel, auf die im Sen­sor in­te­grier­te Ka­me­ra. Durch die Ab­bil­dung der La­ser­re­fle­xi­on auf den Bild­chip und den be­kann­ten Tri­an­gu­la­ti­ons­win­kel zwi­schen Ka­me­ra und La­ser­mo­dul kann die Höhe und Tiefe des Ob­jekts an ver­schie­de­nen Punk­ten ent­lang der Linie be­stimmt wer­den. Dar­aus wird dann ein ge­nau­es 2D-​Höhenprofil des Ob­jekts er­stellt. Durch die Be­we­gung des Sen­sors bzw. des Mess­ob­jek­tes ent­lang der Y-​Achse und die kon­ti­nu­ier­li­che Auf­nah­me von 2D-​Höhenprofilen wer­den 3D-​Punktewolken er­zeugt.
Darstellung eines 2D-Höhenprofils auf dem Bildchip eines 2D-/3D-Profilsensors.

Er­stel­lung und Aus­wer­tung von 2D-​Höhenprofilen

Jede Ab­bil­dung wird in eine Ma­trix aus Spal­ten und Zei­len auf­ge­teilt, wobei der X-​Wert der ho­ri­zon­ta­len Po­si­ti­on auf dem Bild­sen­sor ent­spricht. Der Y-​Wert gibt die Höhe bzw. Tiefe des je­wei­li­gen Punk­tes auf der Ob­jekt­ober­flä­che an. Mit die­sen Ab­stands­in­for­ma­ti­on wer­den prä­zi­se 2D-​Höhenprofile des Mess­ob­jekts er­zeugt.
 
Die Ab­bil­dung der La­ser­li­nie auf dem Bild­chip stellt die Pro­fil­in­for­ma­tio­nen ent­lang der La­ser­li­nie auf dem Ob­jekt dar.

Ge­ne­rie­rung und Vi­sua­li­sie­rung von 3D-​Punktewolken

Die ein­zel­nen 2D-​Höhenprofile wer­den mit Hilfe von Software-​Algorithmen zu einer Punkt­wol­ke zu­sam­men­ge­setzt, die die drei­di­men­sio­na­le Ober­flä­che des Ob­jekts dar­stellt. Jeder Punkt in der Punk­te­wol­ke hat x-, y- und z-​Koordinaten. Die Ko­or­di­na­ten X und Y geben die ho­ri­zon­ta­le und ver­ti­ka­le Po­si­ti­on eines Punk­tes auf der La­ser­li­nie an. Die z-​Koordinate re­prä­sen­tiert die Höhe oder Tiefe eines Punk­tes auf dem Ob­jekt. 

In der Ani­ma­ti­on wird die aus den 2D-​Höhenprofilen ge­ne­rier­te 3D-​Punktewolke ge­zeigt. Die roten, gel­ben und grü­nen Flä­chen lie­gen höher (näher am Sen­sor), wäh­rend die blau­en Flä­chen den tiefs­ten Ob­jekt­punkt si­gna­li­siert.

Wel­che Va­ri­an­ten von 2D-/3D-​Profilsensoren gibt es?

Die 2D-/3D-​Profilsensoren gibt es in drei Aus­füh­run­gen, als Smart Sen­sor, Sen­sor mit Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler und Sen­sor mit Soft­ware De­ve­lo­p­ment Kit (SDK)/GigE-​Vision-Schnittstelle. Je nach An­wen­dung kann die ent­spre­chen­de Va­ri­an­te aus­ge­wählt wer­den.
Bei einem smarten 2D-/3D-Profilsensor erfolgt die Bildaufnahme und -verarbeitung direkt auf dem Sensor.

2D-/3D-​Profilsensoren + Smart

Die wenglor Bild­ver­ar­bei­tungs­soft­ware uni­Vi­si­on läuft auf dem Sen­sor, d. h. Bild­auf­nah­me und -​verarbeitung er­folgt di­rekt auf dem Sen­sor. Da kein zu­sätz­li­cher Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler be­nö­tigt wird, re­du­ziert sich der Ver­ka­be­lungs­auf­wand und die In­te­gra­ti­on auf engs­tem Raum oder am Ro­bo­ter wird er­leich­tert.

Ein smar­ter Pro­fil­sen­sor eig­net sich für sta­ti­sche und zei­tun­kri­ti­sche An­wen­dun­gen, die hohe Pro­fil­qua­li­tät si­chert zu­ver­läs­si­ge Er­geb­nis­se.
Aufgenommenen 2D-Höhenprofile werden vom Sensor an den Machine Vision Controller zur Verarbeitung gesendet.

2D-/3D-​Profilsensoren + Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler

Der 2D-/3D-​Profilsensor ar­bei­tet als Pro­fil­ge­ne­ra­tor und sen­det die auf­ge­nom­me­nen 2D-​Höhenprofile zur Ver­ar­bei­tung an den Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler. Der Sen­sor ge­währ­leis­tet die Auf­nah­me qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ger Pro­fi­le bei ver­schie­de­nen An­wen­dun­gen. Die wenglor Bild­ver­ar­bei­tungs­soft­ware uni­Vi­si­on läuft per­for­mant auf dem Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler.

Mit die­ser Kom­bi­na­ti­on kön­nen An­wen­dun­gen mit hohen Mess­ra­ten und mit kom­ple­xen Mes­sun­gen ge­löst wer­den.

 
Bei 2D/3D-Profilsensoren mit SDK/GigE Vision Schnittstelle nutzt der Anwendende seine eigene Software.

2D-/3D-​Profilsensoren + SDK/GigE

Der 2D-/3D-​Profilsensor ar­bei­tet als Pro­fil­ge­ne­ra­tor und der An­wen­der ver­wen­det hier­bei seine ei­ge­ne Soft­ware. Die Daten des 2D-/3D-​Profilsensors kön­nen über das SDK ab­ge­fragt oder über die stan­dar­di­sier­te GigE-​Vision-Schnittstelle über­tra­gen wer­den.

Durch die vom SDK zur Ver­fü­gung ge­stell­te Li­bra­ry kön­nen An­wen­der in­di­vi­du­el­le und kun­den­spe­zi­fi­sche An­wen­dun­gen rea­li­sie­ren.

2D-/3D-​Profilsensoren mit der Soft­ware uni­Vi­si­on

Ob mit einem smar­ten 2D-/3D-​Profilsensor oder mit einem 2D-/3D-​Profilsensor und Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler – mit der Bild­ver­ar­bei­tungs­soft­ware uni­Vi­si­on las­sen sich die Daten von zwei­di­men­sio­na­len Hö­hen­pro­fi­len ef­fi­zi­ent ver­ar­bei­ten. In der Soft­ware ste­hen dem An­wen­der zahl­rei­che Bild­ver­ar­bei­tungs­mo­du­le zur Ver­fü­gung, mit denen sich di­gi­ta­le Auf­ga­ben der in­dus­tri­el­len Bild­ver­ar­bei­tung schnell, ein­fach und fle­xi­bel lösen las­sen.
De­tail­lier­te­re In­for­ma­tio­nen und aus­führ­li­che Tu­to­ri­als sind auf der High­light­sei­te zur wenglor Soft­ware uni­Vi­si­on ver­füg­bar.

Soft­ware zur Ana­ly­se und Dar­stel­lung von 2D-​Höhenprofilen und 3D-​Punktewolken

Neben der Bild­ver­ar­bei­tungs­soft­ware uni­Vi­si­on ste­hen für die 2D-/3D-​Profilsensoren die Soft­ware Vi­sio­nApp 360 und Vi­sio­nApp Demo 3D zur Ver­fü­gung. Damit kön­nen aus 360°-​Höhenprofilen in nur we­ni­gen Schrit­ten ex­ak­te Quer­schnitts­flä­chen be­rech­net und Punk­te­wol­ken dar­ge­stellt wer­den.

Ver­ei­nen und Ana­ly­sie­ren von Hö­hen­pro­fi­len mit der Vi­sio­nApp360

  • 360°-​Profilerkennung von Ob­jek­ten mit bis zu 16 Pro­fil­sen­so­ren
  • Be­nut­zer­freund­li­che Soft­ware mit frei­er Ka­li­brier­form und ver­ein­fach­ter Sen­sor­syn­chro­ni­sa­ti­on
  • Aus­wer­tung des ver­ein­ten Hö­hen­pro­fils mit der Pa­ra­me­trier­soft­ware uni­Vi­si­on Pro­fi­le
  • Aus­ga­be der Mess­wer­te als ver­ein­te Punk­te­wol­ke über TCP-​Schnittstelle oder GigE-​Schnittstelle

Dar­stel­lung von 3D-​Punktewolken mit der Vi­sio­nApp Demo 3D

  • Dar­stel­lung der Mess­da­ten von 2D-/3D-​Profilsensoren in Form einer 3D-​Punktewolke
  • Ein­fa­che Pa­ra­me­trie­rung der 2D-/3D-​Profilsensoren

Tech­no­lo­gie­ver­gleich von Smart Sen­sor und Sen­sor mit Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler

Smart Sen­sor

uni­Vi­si­on wird di­rekt auf dem Sen­sor aus­ge­führt
Pro­fi­l­auf­nah­me und -​auswertung di­rekt auf dem Sen­sor
Leis­tung ist nicht so hoch wie bei der Ver­wen­dung eines extra Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­lers
Zei­tun­kri­ti­sche und ein­fa­che An­wen­dun­gen

Sen­so­ren mit Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler

uni­Vi­si­on läuft auf dem ex­ter­nen Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler
2D/3D-​Profilsensor agiert aus­schließ­lich als Pro­fil­ge­ne­ra­tor
Ver­ar­bei­tung und Da­ten­aus­ga­be fin­det auf dem per­for­man­ten Ma­chi­ne Vi­si­on Con­trol­ler
Ein­satz bei hoch­per­for­man­ten und kom­ple­xen An­wen­dun­gen

Ein­satz­mög­lich­kei­ten von 2D-/3D-​Profilsensoren

Tei­le­ver­mes­sung

Hö­hen­kon­trol­le

Durch­mes­ser­kon­trol­le

Rund­heits­prü­fung

Di­cken­mes­sung

Po­si­tio­nie­rung

Schweiß­naht­füh­rung

Schweiß­naht­kon­trol­le

Spalt­maß­kon­trol­le

Vo­lu­men­mes­sung

Win­kel­mes­sung

Bran­chen und In­dus­trien, in denen 2D-/3D-​Profilsensoren ein­ge­setzt wer­den

Die An­for­de­run­gen in der in­dus­tri­el­len Au­to­ma­ti­on sind viel­fäl­tig. Ob stän­dig wech­seln­de Wit­te­rungs­be­din­gun­gen, in­ten­si­ve Rei­ni­gungs­pro­zes­se, ex­plo­si­ons­ge­fähr­de­te Be­rei­che oder Schweiß­sprit­zer. Das Port­fo­lio der 2D-/3D-​Profilsensoren bie­tet ver­schie­de­ne Mo­dell­va­ri­an­ten, die dar­auf aus­ge­legt sind, auch unter den här­tes­ten Be­din­gun­gen zu­ver­läs­sig zu funk­tio­nie­ren und dabei den tech­ni­schen Vor­schrif­ten und Qua­li­täts­stan­dards der Bran­che ent­spre­chen.
Bei der Herstellung von Autositzen kontrollieren 2D/3D-Profilsensoren präzise die Symmetrie und Qualität der Polster.
Bei der Her­stel­lung von Au­to­sit­zen für Pkw muss si­cher­ge­stellt wer­den, dass die Po­si­ti­on von seit­li­chen Pols­tern und Wir­bel­säu­len­pols­tern bei jedem Sitz iden­tisch ist. An einer Prüf­sta­ti­on wer­den die Au­to­sit­ze von oben bis unten mit einem 2D-/3D-​Profilsensor ver­mes­sen. Dabei wer­den Kon­tu­ren und Füll­ra­te er­fasst, Sym­me­trien aus­ge­wer­tet, Nähte und die Po­si­ti­on des Sit­zes sowie even­tu­el­le Be­schä­di­gun­gen er­kannt.

Einsatz von 2D-/3D-Profilsensoren zur Gleisbettkontrolle im Schienennetz
Bevor War­tungs­ar­bei­ten wie das Schlei­fen oder Frä­sen von Schie­nen in Gleis­bet­ten durch­ge­führt wer­den kön­nen, müs­sen so­wohl die Po­si­ti­on der Schie­nen als auch Hin­der­nis­se wie Stei­ne oder Wei­chen im lau­fen­den Be­trieb er­kannt wer­den. Dazu ver­mes­sen meh­re­re ne­ben­ein­an­der mon­tier­te 2D-/3D-​Profilsensoren in einer Linie das Pro­fil des Gleis­betts. Die Hö­hen­pro­fi­le wer­den per Soft­ware ver­eint und ana­ly­siert.

La­ser­klas­sen von 2D-/3D-​Profilsensoren

Die Be­wer­tung der La­ser­klas­sen er­folgt nach den so­ge­nann­ten Klas­si­fi­zie­rungs­re­geln für Laser gemäß der DIN EN 60825-1:2008-05 „Si­cher­heit von La­ser­ein­rich­tun­gen“. Je nach Ge­fähr­dungs­po­ten­zi­al der ein­zel­nen Laser be­zie­hungs­wei­se ihrer op­ti­schen Leis­tung oder En­er­gie wer­den diese un­ter­schied­lich klas­si­fi­ziert. Als Faust­re­gel gilt: Je höher die Klas­sen­num­mer, desto grö­ßer ist das Ge­fähr­dungs­po­ten­zi­al des La­sers.
 
Be­schrei­bung
La­ser­klas­se 2Mit einer Leis­tung von 1 Mil­li­watt oder we­ni­ger liegt die La­ser­klas­se 2 im Wel­len­län­gen­be­reich zwi­schen 400 und 700 nm. Mit die­ser Klas­se wer­den bei­spiels­wei­se Li­ni­en­la­ser, Ro­ta­ti­ons­la­ser oder La­ser­ent­fer­nungs­mes­ser aus­ge­rüs­tet. Für die Ver­wen­dung sind keine Schutz­maß­nah­men er­for­der­lich, da die La­ser­strah­lung auch bei kurz­zei­ti­ger Be­strah­lung der Augen als un­ge­fähr­lich gilt. Eine län­ge­re Be­strah­lung der Augen wird durch den so ge­nann­ten na­tür­li­chen Lid­schluss­re­flex ver­hin­dert.
La­ser­klas­se 3RDer Wel­len­län­gen­be­reich der La­ser­klas­se 3R liegt zwi­schen 302,5 nm und 700 µm, die Leis­tung zwi­schen 1 und 5 Mil­li­watt. Da die La­ser­strah­lung po­ten­zi­ell ge­fähr­lich für das Auge ist, müs­sen beim Be­trieb be­son­de­re Schutz­maß­nah­men ge­trof­fen wer­den. Dazu ge­hö­ren unter an­de­rem das Tra­gen einer Schutz­bril­le, das Stel­len eines La­ser­schutz­be­auf­trag­ten und die Mel­dung des Ein­sat­zes die­ser Sen­so­ren.
La­ser­klas­se 3BLaser der Klas­se 3B haben eine Leis­tung von 5 bis 500 Mil­li­watt im Wel­len­län­gen­be­reich von 302,5 nm bis 1 µm. Die La­ser­strah­lung ist ge­fähr­lich für das Auge und in be­son­de­ren Fäl­len auch für die Haut schäd­lich. Für den Be­trieb sind be­son­de­re Schutz­maß­nah­men zu tref­fen. Unter an­de­rem sind Schutz­bril­len zu tra­gen, ein La­ser­schutz­be­auf­trag­ter ist zu stel­len und der Ein­satz die­ser Sen­so­ren ist an­zu­mel­den. Au­ßer­dem müs­sen die Räume ab­ge­grenzt und die Zu­gän­ge mit Warn­leuch­ten ver­se­hen wer­den.

Licht­ar­ten von 2D-/3D-​Profilsensoren

2D-/3D-​Profilsensoren ar­bei­ten mit einem Laser, da die­ser eine prä­zi­se La­ser­li­nie er­zeugt. Das wenglor-​Portfolio bie­tet 2D-/3D-​Profilsensoren in drei ver­schie­de­nen Licht­ar­ten: Rot, Blau sowie UV. Diese Licht­ar­ten un­ter­schei­den sich in der Wel­len­län­ge und der Er­zeu­gung des Lichts.
 
Eine präzise 360-Grad-Qualitätsprüfung von Kunststoffprofilen ermöglichen 2D-/3D-Profilsensoren der MLSL1-Serie.

Laser (rot)

Die Wel­len­län­ge des roten La­sers liegt bei 660 nm. 2D-/3D-​Profilsensoren mit rotem Laser sind sehr viel­sei­tig ein­setz­bar und kön­nen je nach Ober­flä­che und Ge­schwin­dig­keit der An­wen­dung an die La­ser­stär­ke an­ge­passt wer­den. Sen­so­ren mit rotem Laser sind in den La­ser­klas­sen 2 und 3R ver­füg­bar.

Eine präzise 360-Grad-Qualitätsprüfung von Kunststoffprofilen ermöglichen 2D-/3D-Profilsensoren der MLSL1-Serie.

Laser (blau)

Blaue Laser haben Wel­len­län­gen von 405 nm und 450 nm. Diese Sen­so­ren sind ideal für die In­spek­ti­on von se­mi­trans­pa­ren­ten Kunst­stoff­ob­jek­ten, hoch­glän­zen­den Me­tall­ob­jek­ten und or­ga­ni­schen Ob­jek­ten ge­eig­net. 2D-/3D-​Profilsensoren mit blau­em Laser sind in den La­ser­klas­sen 2 und 3B er­hält­lich.

Eine präzise 360-Grad-Qualitätsprüfung von Kunststoffprofilen ermöglichen 2D-/3D-Profilsensoren der MLSL1-Serie.

Laser UV/rot

Die Wel­len­län­ge des UV-​Lasers liegt bei 375 nm. 2D-/3D-​Profilsensoren mit Laser UV/rot wer­den zur Ver­mes­sung trans­pa­ren­ter Ob­jek­te wie Glas­schei­ben oder Schein­wer­fer ein­ge­setzt, so­fern die Ober­flä­che UV-​Strahlung re­flek­tiert. Ge­rä­te mit UV-​Laser sind in der La­ser­klas­se 2 er­hält­lich.

Falsch­far­ben­dar­stel­lung zur Vi­sua­li­sie­rung der Ob­jekt­tie­fe

Visualisierung der Objettiefe durch die Falschfarbendarstellung mit Farbtönen von rot bis grün.
Durch die Fär­bung der Punk­te­wol­ke wird die Tiefe des Ob­jek­tes sicht­bar ge­macht. Die Ab­stands­wer­te wer­den durch un­ter­schied­li­che Farb­tö­ne von rot bis grün dar­ge­stellt. Durch diese Falsch­far­ben­dar­stel­lung ist auf einen Blick er­kenn­bar, wel­che Teile des Ob­jek­tes sich im Vor­der­grund und wel­che im Hin­ter­grund be­fin­den.

Die weCat3D-​Sensoren lie­fern nicht nur die Ab­stands­in­for­ma­ti­on eines Ob­jek­tes in Form eines 2D-​Höhenprofils, son­dern zu­sätz­lich auch In­for­ma­tio­nen über die Hel­lig­keits­in­ten­si­tät jedes ein­zel­nen Punk­tes. Diese In­for­ma­ti­on kann in der Bild­ver­ar­bei­tung als zu­sätz­li­cher Pa­ra­me­ter ver­wen­det wer­den, um bes­se­re Er­geb­nis­se zu er­zie­len.

Modi zur Optimierung der Punktewolke

In High-​Speed-Anwendungen kann die Nut­zung des ge­sam­ten Sicht­felds zu einer Li­mi­tie­rung der Mess­fre­quenz füh­ren. Um die Ge­schwin­dig­keit nicht zu be­ein­träch­ti­gen, ist es mög­lich, den Sicht­be­reich auf einen be­stimm­ten Be­reich zu be­schrän­ken, be­kannt als ROI (Re­gi­on of In­te­rest), dass nur der be­nö­tig­te Be­reich aus­ge­le­sen wird. Dabei kön­nen Re­du­zie­run­gen so­wohl in ho­ri­zon­ta­ler (X) als auch in ver­ti­ka­ler (Z) Rich­tung vor­ge­nom­men wer­den.
 
Die aus­ge­wähl­te ROI soll­te so groß wie nötig und so klein wie mög­lich ge­hal­ten wer­den. Je klei­ner der Be­reich, desto höher die Mess­ra­te und schnel­ler die Aus­wer­tung. 

Schnitt­stel­len zur Da­ten­über­tra­gung und In­te­gra­ti­on

Mon­ta­ge­hin­wei­se von 2D-/3D-​Profilsensoren

Um eine hoch­prä­zi­se Ver­mes­sung von Ober­flä­chen zu ge­währ­leis­ten, sind bei der Mon­ta­ge der Sen­so­ren be­stimm­te Hin­wei­se zu be­ach­ten.
 
  • Ab­schat­tung ver­mei­den: Um ex­ak­te Mess­ergeb­nis­se zu er­hal­ten, ist dar­auf zu ach­ten, dass die La­ser­li­nie mög­lichst senk­recht zur Mess­flä­che aus­ge­rich­tet ist. Der Sicht­be­reich des Sen­sors soll­te nicht ein­ge­schränkt wer­den.
  • Schwin­gungs­frei: Hier steht ein kur­zer Text zur ge­naue­ren Be­schrei­bung.
  • Schock­frei: Der Sen­sor soll­te kei­nen Vi­bra­tio­nen aus­ge­setzt wer­den, da diese die Mes­sung be­ein­flus­sen kön­nen.
  • Wär­me­ma­nage­ment be­ach­ten: Auf eine aus­rei­chen­de Wär­me­ab­fuhr des Ge­rä­tes ist zu ach­ten. Dies kann z. B. durch eine me­tal­li­sche Ver­bin­dung zwi­schen Sen­sor­ge­häu­se und Mon­ta­ge­ba­sis er­reicht wer­den. Ab einer Um­ge­bungs­tem­pe­ra­tur von 45 °C oder bei wär­me­iso­lier­ter Be­fes­ti­gung des Sen­sors ist ein Kühl­mo­dul zu ver­wen­den.
  • Zug­ent­las­tung Kabel: Hier steht ein kur­zer Text zur ge­naue­ren Be­schrei­bung.
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