Herausforderungen bei der Objekterkennung im Materialfluss
Unregelmäßige Formen und wechselnde Materialien h3>
Auf Förderbändern werden oft Produkte mit unterschiedlichen Formen, Größen und Materialeigenschaften transportiert. Ändert sich das Fördergut im laufenden Prozess, beeinflusst dies auch die Bedingungen für die Objekterkennung. Trotzdem müssen alle Objekte für einen zuverlässigen Materialfluss sicher erkannt werden.
Variierende Objektpositionen auf der Förderstrecke h3>
Produkte liegen auf dem Förderband nicht immer an derselben Stelle oder in derselben Ausrichtung. Je nach Position kann sich der zu erfassende Bereich deutlich verschieben. Die Lösung zur Objekterkennung muss deshalb einen ausreichend großen Bereich der Förderstrecke abdecken.
Hohe Bandgeschwindigkeiten h3>
Je schneller sich das Förderband bewegt, desto weniger Zeit bleibt für die Erfassung der einzelnen Objekte. Besonders bei hohen Taktzahlen sind kurze Reaktionszeiten wichtig, damit der Materialfluss prozesssicher gesteuert werden kann.
Begrenzter Bauraum in Förderanlagen h3>
In vielen Förderanlagen ist der Platz für zusätzliche Sensorik knapp. Das gilt besonders für schmale Übergabestellen oder den Bereich zwischen zwei Förderbändern. Dort sind kompakte Lösungen oder Gesamtsysteme gefragt, die sich mit geringem Konstruktionsaufwand einfach in bestehende Anlagen integrieren lassen.
Die Lösung: Das Lichtgitter-System PEHT für die Fördertechnik
Mehr Daten durch Einzelstrahlauswertung h3>
Jeder Lichtstrahl wird einzeln ausgewertet und liefert eine eigene Information, welche über IO-Link zur weiteren Verarbeitung bereitsteht. Dadurch lässt sich exakt bestimmen, welcher Strahl unterbrochen wurde. So können Position, Größe und Kontur von Objekten präzise erfasst sowie verschmutzte oder abgeschaltete Lichtstrahlen gezielt identifiziert werden. Dies vereinfacht Wartung und Fehlerdiagnose.
Visuelles Feedback
- Anzeige der einzelnen Schaltpunkte direkt am Lichtgitter, sodass während der Einrichtung und im laufenden Betrieb sichtbar ist, welche Strahlen ausgelöst werden
- Vollständige Darstellung aller Schaltpunkte über wTeach zur Kontrolle unabhängig von der Einbausituation
Modular und skalierbar h3>
Durch den modularen Aufbau lässt sich das PEHT-System flexibel an unterschiedliche Anwendungen anpassen. Bis zu 15 Module mit jeweils neun Schaltpunkten können miteinander verbunden werden. So lassen sich Erfassungsbreiten von 270 bis 4.000 mm abdecken und bis zu 135 Schaltpunkte auswerten. Das reduziert den Konstruktionsaufwand und ermöglicht eine bedarfsgerechte Skalierung. Im Servicefall wird lediglich das betroffene Modul ausgetauscht, nicht das gesamte System.
Schnelle Inbetriebnahme
- Verbindung der Module über Verbindungselemente mit Schraube und Schraubenzieher
- Einfache und schnelle Inbetriebnahme mit Standardwerkzeug und Normteilen
Noch mehr Schutz für Ihre Förderanlage?
Die Schutzabdeckung erleichtert die Reinigung der PEHT-Lichtleisten und trägt so zu stabilen Abläufen in der Intralogistik bei. Verschmutzungen lassen sich beispielsweise einfach mit Druckluft entfernen. Gleichzeitig schützt die Abdeckung vor Spritzwasser und erhöht die Schutzart von IP50 auf IP54. Mit einer Länge von 2.000 mm kann sie individuell gekürzt werden.
Flexible Integration in Steuerungen h3>
Das PEHT Gesamtsystem lässt sich unkompliziert in bestehende Steuerungen und Anlagen integrieren. Zwei unabhängige Schaltausgänge ermöglichen eine flexible Signalverarbeitung, während Parameter, Diagnose- und Prozessdaten über IO-Link 1.1 digital übertragen und zentral gespeichert werden. Einstellungen lassen sich automatisch wiederherstellen, wodurch Inbetriebnahme und Wartung deutlich vereinfacht werden.
Höhere Prozesssicherheit
- Fehler und Zustände sind sofort sichtbar
- Individuelle Verarbeitung der Daten in der SPS, z. B. zur Auswertung von Objektgröße, Lage oder Teilzählung
Ihre Vorteile mit einer skalierbaren Gesamtlösung
Einfache Integration am Förderband h4>
Präzise Detektion bei hohen Geschwindigkeiten h4>
Skalierbare Erfassung mit Einzelstrahlauswertung h4>
Flexible Anlagenintegration mithilfe der Brücke
Nicht immer lassen sich Lichtleisten durchgängig in einer geraden Linie montieren. Besonders bei beengten Platzverhältnissen oder komplexen Erfassungsbereichen ist deshalb eine flexiblere Anordnung erforderlich.
Mit einer speziellen Brücke können die Lichtleisten räumlich voneinander getrennt installiert werden. Die Verbindung erfolgt dabei über ein Kabel, sodass die Lichtleisten auch versetzt, rechtwinklig oder an unterschiedlichen Positionen montiert werden können.
So lässt sich auch bei anspruchsvollen Einbausituationen eine durchgängige Überwachung realisieren, ohne auf eine starre, gerade Anordnung angewiesen zu sein.
Das passende Paket für Ihren Einstieg
Die PEHT-Pakete enthalten alle Komponenten für einen schnellen und unkomplizierten Einstieg. Ob kompakte Anwendung oder umfangreiche Förderstrecke – wählen Sie das passende Paket und erhalten Sie eine optimal aufeinander abgestimmte Systemlösung.
| Einstiegsset | Erweiterungsset | Erweiterungsset XL | |
|---|---|---|---|
| Anzahl Lichtleisten | 2 | 1 | 10 |
| Anzahl Verbindungsmodule | 1 | 1 | 10 |
| Sensor enthalten | |||
| Artikelnummer | PEHT001 | PEHT002 | PEHT003 |
* Die Komponenten sind auch einzeln erhältlich.
Die PEHT-Pakete enthalten alle Komponenten für einen schnellen und unkomplizierten Einstieg. Ob kompakte Anwendung oder umfangreiche Förderstrecke – wählen Sie das passende Paket und erhalten Sie eine optimal aufeinander abgestimmte Systemlösung.
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Einstiegsset
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|||
|---|---|---|---|
|
Anzahl Lichtleisten
2
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Anzahl Verbindungsmodule
1
|
Sensor enthalten
|
Artikelnummer
|
|
Erweiterungsset
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|||
|
Anzahl Lichtleisten
1
|
Anzahl Verbindungsmodule
1
|
Sensor enthalten
|
Artikelnummer
|
|
Erweiterungsset XL
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|||
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Anzahl Lichtleisten
10
|
Anzahl Verbindungsmodule
10
|
Sensor enthalten
|
Artikelnummer
|
* Die Komponenten sind auch einzeln erhältlich.
Welche Aufgabe möchten Sie lösen?
Vom Einstieg bis zur Förderstrecke über mehrere Meter – das PEHT-System wächst mit Ihrer Anwendung.
Kompakte Förderstrecke
Bestehende Anlage ausbauen
Mehrere Meter abdecken
PEHT in der Anwendung
Materialflussüberwachung im Infeed-Bereich h4>
Im Zuführ- und Einschleusbereich (Infeed-Bereich) von Intralogistikanlagen werden Behälter oder Kartons zugeführt, kontrolliert und positionsgerecht an nachfolgende Förderstrecken übergeben. Lichtgitter überwachen dabei die Anwesenheit und Position der Fördergüter. Die Sensoren erfassen die Fördergüter von unten nach oben und lassen sich dadurch ohne zusätzlichen Montage- oder Schutzrahmen integrieren. Dies reduziert Bauraum und Montageaufwand und unterstützt einen zuverlässigen, kollisionsfreien Materialfluss.