Ja. Durch die flächige Erfassung erkennt ein Lichtgitter Fördergüter mit unterschiedlichen Formen und Größen über einen definierten Erfassungsbereich. Das ist besonders vorteilhaft, wenn auf einem Förderband wechselnde Produkte transportiert werden und eine punktuelle Objekterkennung mit einzelnen Sensoren nicht ausreicht.
Ein einzelner Sensor erfasst Objekte nur an einem bestimmten Punkt. Ein Lichtgitter überwacht dagegen einen flächigen Erfassungsbereich und erkennt dadurch auch unterschiedlich hohe, geformte oder positionierte Objekte zuverlässig. Bei wechselnden Produktvarianten sind daher keine separaten Sensoren oder aufwendigen mechanischen Anpassungen erforderlich.
Ja. Ein Lichtgitter erfasst, welche Lichtstrahlen durch ein Objekt unterbrochen werden. Dadurch lässt sich erkennen, ob und bis zu welcher Höhe ein Produkt in den Erfassungsbereich hineinragt. So können Produkte mit unterschiedlichen Höhen und Abmessungen auf einem Förderband zuverlässig überwacht werden.
Ja. Durch die flächige Erfassung erkennt ein Lichtgitter Produkte auch dann, wenn sie nicht immer an derselben Position auf dem Förderband liegen. Der Erfassungsbereich lässt sich passend zur Anwendung auslegen, sodass auch variierende Objektpositionen abgedeckt werden.
Ja. Lichtgitter eignen sich für zahlreiche Anwendungen, bei denen Objekte einen definierten Erfassungsbereich durchqueren oder in diesen hineinragen. Dazu zählen beispielsweise Anwesenheits-, Durchlauf-, Höhen-, Vollständigkeits- und Auswurfkontrollen.
Lichtgitter eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen Objekte über einen größeren Erfassungsbereich zuverlässig erkannt oder kontrolliert werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind:
- Objekterkennung auf Förderbändern
- Anwesenheits- und Durchlaufkontrollen
- Höhen- und Vollständigkeitskontrollen
- Auswurf- und Staukontrollen
- Erkennung von Produkten in Schächten und Übergabestellen
- Überwachung von Zuführungen, Ausschleusungen und Materialflüssen
Im Schrankenbetrieb stehen sich Sender und Empfänger gegenüber. Ein Objekt wird erkannt, sobald es einen oder mehrere Lichtstrahlen zwischen beiden Komponenten unterbricht. Im Tastbetrieb wird das ausgesendete Licht vom Objekt zum Lichtgitter zurückreflektiert. Dadurch ist eine einseitige Montage ohne gegenüberliegenden Empfänger möglich.
Der Tastbetrieb eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Sender und Empfänger aus Platz- oder Konstruktionsgründen nicht gegenüberliegend montiert werden können. Da das Licht vom Objekt zum Lichtgitter zurückreflektiert wird, ist eine einseitige Montage möglich.
Pick-to-Light ist ein lichtgeführtes Kommissionierverfahren. Lichtsignale zeigen dem Bedienpersonal an, aus welchem Lagerfach ein Teil entnommen oder in welches Fach es eingelegt werden soll. Dadurch lassen sich Lagerplätze eindeutig zuordnen, Arbeitsabläufe beschleunigen und Entnahmefehler reduzieren.
Ein Lichtgitter Pick-to-Light arbeitet nach dem Spiegelreflexprinzip. Das ausgesendete Licht wird von einem auf der Gehäuserückseite integrierten Reflektor zum Lichtgitter zurückgeworfen. Greift eine Person in das Fach und unterbricht dabei einen Lichtstrahl, erkennt der Sensor die Entnahme und bestätigt sie durch ein visuelles Signal.
Lichtgitter Pick-to-Light geben direkt am Entnahmefach eine schnelle optische Rückmeldung. Dadurch unterstützen sie eine intuitive Bedienung und helfen, Fehlentnahmen zu reduzieren. Dank ihrer kompakten Bauform lassen sie sich platzsparend in bestehende Lager- und Kommissionierplätze integrieren. Da der Reflektor bereits im Gehäuse integriert ist, wird kein zusätzlicher externer Reflektor benötigt.
Ja. Durch seine kompakte Bauform lässt sich das Lichtgitter direkt am jeweiligen Entnahmefach montieren. So erfolgt die optische Rückmeldung genau dort, wo sie während der Kommissionierung benötigt und unmittelbar wahrgenommen wird.
Lichtgitter Pick-to-Light von wenglor eignen sich für Anwendungen, bei denen Teile schnell, zuverlässig und möglichst fehlerfrei aus definierten Lagerplätzen entnommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind die Kommissionierung, die Materialbereitstellung und die Versorgung von Montagearbeitsplätzen.