uniVision 2.2: Bildverarbeitungssoftware erhält PROFINET-Schnittstelle

Update stärkt uniVision-Plattform mit neuen Features

Die parametrierbare Standardsoftware für zwei- und dreidimensionale Bildverarbeitung uniVision erhält ein Update. Durch das neueste Release 2.2 können sowohl Smart Cameras als auch Control Units über eine PROFINET-Schnittstelle einfach und schnell in Steuerungen integriert werden. Außerdem machen neue Softwaremodule und neue Funktionen bei der Visualisierung von Ergebnissen dieses Update besonders wertvoll für Anwender.


Einfachere Integration dank PROFINET: Dank der integrierten Schnittstelle in Smart Cameras und Control Units können die Ergebnisse von Bild- und Profilauswertungen nun in Echtzeit über den etablierten Industrial-Ethernet-Standard übertragen werden. Dadurch wird die nahtlose Kommunikation zwischen Sensor, Software und Steuerung noch einfacher. Als zukunftsfähige Technologie steht PROFINET wie kein anderes Protokoll für die Digitalisierung von Produktionsprozessen im Rahmen der Industrie 4.0. „Die Nutzerentwicklung in diesem Bereich gibt uns Recht: Laut Profibus-Verband erfuhr der PROFINET-Standard 2019 erneut ein enormes Wachstum von rund 25 Prozent! Mit einer Gesamtanzahl von 6,4 Millionen erfassten Geräten ist es die am meisten genutzte Echtzeit-Schnittstelle weltweit. Das ist somit eine ideale Chance für uns, diese Entwicklung durch die Integration in uniVision mitzugestalten“, erläutert wenglor-Produktmanager Martin Knittel. Prozessdaten können aber auch über weitere Schnittstellen wie digitale IOs, TCP/IP oder UDP verarbeitet werden.

Webbasierte Visualisierung erhöht Nutzerfreundlichkeit

Ein weiteres Feature des uniVision-Updates 2.2 ist die neue Funktion der webbasierten Visualisierung. Damit können Ergebnisse als Overlays (z. B. Messpunkte oder Linien) direkt im Bild oder Höhenprofil dargestellt werden. Zudem gibt es eine sofort ersichtliche „Gut-/Schlecht“-Anzeige der Overlays in den Signalfarben Rot und Grün, die dem Nutzer zeigen, ob die Prüfstellen in Ordnung (IO) oder nicht in Ordnung (NIO) sind. Über eine browserbasierte Darstellung können alle Messergebnisse so schnell und flexibel sichtbar gemacht werden. „Der Anwender möchte auf einen Blick sehen, was auch die Kameras oder 2D-/3D-Profilsensoren sehen – und darüber hinaus die Ergebnisse der Auswertung einfach und direkt im Bild oder Profil. Alle relevanten Informationen übersichtlich auf einem Screen visualisiert – das erhöht die Nutzerfreundlichkeit für Endanwender spürbar“, sagt Knittel weiter.

Neue Softwaremodule erhöhen Funktionsvielfalt
Abgerundet wird das Update 2.2 durch das neue FTP-Modul zum Abspeichern von Bild-, Profil- oder Textdateien auf dem uniVision-Gerät selbst oder auf einem FTP-Server im Netzwerk. Für Dokumentationszwecke können so Bilddaten generiert und exportiert werden. Über das weitere neue Modul „Zählen“ lassen sich Gut- und Schlechtteile zählen, um einen Überblick über den aktuellen Fertigungsprozess zu erhalten. „Beide Module sind in allen uniVision-Paketen und in allen Hardwareklassen inklusive. Das macht uniVision noch fähiger und umfangreicher.“ Durch das neu integrierte Plugin VisionApp360 lassen sich sogar vereinte Höhenprofile von 2D-/3D-Profilsensoren auswerten und damit Querschnittsflächen ermitteln.

Das ist uniVision, die All-in-one-Software
Die parametrierbare Standardsoftware uniVision dient der Analyse von Bildern und Höhenprofilen im Bereich der industriellen Bildverarbeitung. Zwei- und dreidimensionale Daten von Smart Cameras, Visionsystemen und Control Units mit 2D-/3D-Profilsensoren können darüber ausgewertet werden. Die Software ist wie ein intelligenter Werkzeugkasten aufgebaut. Insgesamt stehen Anwendern je nach gewählter Hardware bis zu 25 unterschiedliche Softwaremodule (z. B. Messen, Schwellwert, Cluster, OCR, Mustervergleich, Nachführung, uvm.) sowie unterschiedliche Templates (z. B. 1D-Codes lesen, Anwesenheit prüfen, Muster erkennen oder Farbe erkennen) zur Verfügung.

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